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Workshop zum Thema Geld und Überflussbewusstsein

Geld, Geld, Geld, Geld, immer nur Geld – ein wertloses Stück Papier, an dem unser Leben zu hängen scheint. Für Geld wird geliebt, geraubt und sogar gemordet. Was macht denn das Geld so wichtig für uns? Wieso sind so viele Emotionen damit ver­bunden? Lesen Sie hier mehr zu diesem Thema.

Machen wir jedoch zuerst gleich eine Übung. Ordnen Sie nachfolgender Aufstellung Prioritäten zu. Welcher der genannten Zustände (mit „reich“ ist hier viel Geld haben gemeint) hat für Sie die grösste Bedeutung, welcher die zweitgrösste etc. Nummerieren Sie alle vier Zeilen: 

____            a)    arm und unglücklich  

____            b)    arm und glücklich    

____            c)    reich und unglücklich 

____            d)    reich und glücklich   
 

Mit grösster Wahrscheinlichkeit sieht Ihre Reihenfolge wie folgt aus: 1d/2b/3c/4a.

Obschon jeder von uns intuitiv einsieht, dass es wichtiger ist glücklich zu sein als viel Geld zu besitzen, kann dies von unserem Alltagsverstand, nicht immer nachvoll­zogen werden. Sind wir nicht doch aufs Geld angewiesen, um unsere Miete zu bezahlen, Essen und Kleider zu kaufen und uns etwas gönnen zu können? 

„Solange einer lebt und sich rührt, findet er immer seine Nahrung, und wenn sie auch gleich nicht die reichlichste ist.“
Goethe

Überlegen Sie sich einmal, was passieren würde, wenn es kein Geld gäbe. Unsere Marktwirtschaft würde über den Tauschhandel aufrechterhalten werden. Software für ein Kamel, Eier für einen Haarschnitt, Socken für ein Horoskop. Natürlich wäre dieses System recht aufwendig und umständlich. Die komplexe Lagerhaltung der verschiedenen Waren würde so viel Zeit in Anspruch nehmen, dass wir uns kaum mehr mit uns selbst beschäftigen könnten.

Die Lösung ist also ganz einfach: Jedem „Ding“ (Ware oder Dienstleistung) wird ein bestimmter Wert zugeteilt. Dieser wird von dem festgelegt, der das Ding anbietet. Jeder entscheidet dann für sich selbst, ob er darauf eingehen will oder nicht. Damit ein Friseursalon nun keinen Hühnerstall braucht, wird mit einer einheitlichen Währung getauscht (Papierscheine und Münzen mit einem zugeteilten fiktiven Wert). Papier wurde deshalb gewählt, weil dies leicht und einfach zu handhaben ist und in der „Produktion“ wenig kostet. Durch den weltweiten Kommunikationsausbau hat sich in der heutigen Zeit jedoch der bargeldlose Zahlungsverkehr durchgesetzt, ein Jonglieren mit Zahlen und Ziffern. Kaum einer erhält den Wert für seine Arbeit noch bar ausbezahlt, und direkt vom Konto weg werden dann wieder die Werte für selbst in Anspruch genommene Dinge abgezogen. Das natürliche Fliessen des Geldes von der Einnahme zur Ausgabe wird kaum mehr wahrgenommen.

Nach diesem kurzen theoretischen Ausflug kommen wir nun zum eigentlichen Thema. Wer mehr Geld hat, besitzt in der Regel mehr Macht. Die Macht, das zu haben und zu tun, was er allein will. Damit hat er oft automatisch auch Macht über andere. Denn viele glauben, genau das haben zu müssen, was der Reiche hat und fügen sich deshalb, vielleicht sogar mit Widerwillen, dessen Anforderungen. Doch hinter dem Streben nach Besitz steckt noch eine andere Hoffnung und Idee: „Je mehr ich habe, desto eher werde ich anerkannt und geliebt.“ Doch die Erfüllung dieses Wunsches hat mit Geld nichts zu tun und das dahinter stehende Begehren war bereits gang und gäbe, als es noch gar kein Geld gab und reger Tauschhandel betrieben wurde. So zeigt der allgegenwärtige Kult um Statussymbole, dass es eigentlich gar nicht um das Geld selbst geht. Ein teures Auto erregt Aufsehen, und der Besitzer wird dafür gelobt. Denselben Effekt kann jedoch auch ein teures Collier, ein unbezahlbares Bild eines bekannten Malers oder eine grosszügige Spende hervorrufen. In Wahrheit handelt es sich oft um einen Ersatz für die Liebe und Anerkennung, die derjenige nicht zu haben glaubt. Aber:

„Der Wohlhabende weiss nicht, ob er geliebt wird.“
Marcus Annaeus Lucanus

Der Philosoph Canetti beschreibt den ‘Kampf’ um die Macht hervorragend. Nach ihm steht hinter dem Gedanken der Macht nicht nur die Angst, nicht geliebt zu werden, sondern insgesamt Lebensangst. Je mehr Macht und/oder Geld, desto mehr Kontrolle wird erforderlich, was letztendlich aber alles andere als Freiheit bedeutet und schon gar kein Wohlbefinden. Wie viele verbringen ihr Leben plötzlich im selbst-gezimmerten goldenen Käfig, ohne es zu merken?

Was kommen Ihnen für Redewendungen über Geld in den Sinn? Ergänzen Sie die folgende Liste: 

Geld stinkt! (Das „nicht“ wurde vom Volksmund einfach weggelassen. Denn bei der Einführung einer Kloaken-Steuer hiess es ursprünglich „pecunia non olet!“).

Geld verdirbt den Charakter.

Geld ist Teufelszeug!

Zum Reichtum führen viele Wege, und die meisten von ihnen sind schmutzig.

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Wie sollen wir ein normales Verhältnis zu Geld finden, wenn wir in unserem Unterbewusstsein so schwere Anschuldigungen dagegen erheben?

Tatsache ist doch, dass Geld weder gut noch böse sein kann. Geld ist einfach, was es ist. Und was wir damit tun, hängt von unserem Charakter ab. Geld verdirbt nicht den Charakter, sondern lässt den wahren Charakter eines Menschen zum Vorschein kommen!

Es geht also gar nicht ums Geld, sondern darum, was wir damit anstellen. Geld muss lediglich als Ursache für eine Wirkung verstanden werden. So wie ein Fahrzeug Treibstoff braucht, um sich in Bewegung zu setzen, brauchen wir Geld – Energie für eine andere Form von Energie. Das bedeutet aber auch: Je mehr Energie wir freigeben, desto mehr Energie strömt uns auch wieder zu.

Aus der Physik wissen wir bereits: Energie geht nie verloren, sie wandelt sich lediglich um. Und Energie geht dorthin, wo Energie fliesst.

Das Horten von Geld bewirkt also einen Stau im Energiefluss. Ist der Wasserhahn zu, kann nichts mehr heraus fliessen. Wir wissen zwar, was wir haben, doch das trocknet mit der Zeit aus, und übrig bleibt eine leere Leitung. Durch das Öffnen des Wasserhahns beginnt das Wasser erneut zu fliessen. Haben Sie zum Beispiel einmal einen geizigen Menschen gesehen, der glücklich ist? Wohl kaum, denn die Angst davor, das zu verlieren, was er angescheffelt hat, raubt ihm jede Seelenruhe.

„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“
Bibelstelle: Markus 10,25

Der drohende Verlust von Geld hat also auch mit Angst zu tun. Angst wovor? Vielleicht davor, nicht mehr genügend Anerkennung zu bekommen (doch hat die ein geiziger Mensch überhaupt?) oder die Angst vor dem Tod, den Verlust der Primär­bedürfnisse nach Maslow?


„Der Berufene häuft keinen Besitz auf. Je mehr er für andere tut, desto mehr besitzt er.“
Laotse

Sie sehen selbst, es sind viele verschiedene Gefühle, die am Geld hängen. Unsere eigenen alten Emotionen machen uns häufiger einen Strich durch die Rechnung als uns bewusst ist.

Doch beantworten Sie zunächst folgende Frage: Was glauben Sie, sind Sie wert pro Jahr?  Drücken Sie diesen Wert mit Zahlen in Ihrer Landeswährung aus. Den Wert für das, was Sie leisten – ganz realistisch und nüchtern betrachtet.

Mein Leistungsvermögen ist pro Jahr in Wahrheit ____________________ wert.


Schreiben Sie bitte die Angaben wirklich auf, bevor Sie weiterlesen!

Wie verhält sich diese Angabe zu Ihrem tatsächlichen aktuellen Jahreseinkommen?

Ist Ihre Werteinschätzung niedriger als Ihr Jahreseinkommen, sollten Sie unbedingt daran arbeiten, wie Sie sich „wertvoller“ fühlen können.

Ist die Einschätzung höher als Ihr Jahreseinkommen, bestechen Sie mit einem überdurchschnittlichen Selbstwertgefühl. Doch Vorsicht, dass Sie nicht mehr Geld ausgeben, als Sie tatsächlich haben!

Interessant ist jedoch, dass bei den meisten Menschen, die Angaben in etwa mit dem tatsächlichen Jahresgehalt übereinstimmen. Zufall? Wohl kaum, das wissen wir inzwischen. Die Schlussfolgerung könnte also recht einfach sein:  

Die Energie „Geld“, die Ihnen zur Verfügung steht,
entspricht Ihrem Selbstwertgefühl!

Natürlich gilt diese Aussage von Gesellschaft zu Gesellschaft in verschiedenen Ausprägungen und kann nicht auf alle Länder in gleicher Weise angewendet werden. Das Stammesmitglied eines „primitiven“ Volkes in Afrika mit einem hohen Selbstwertgefühl gilt als sehr wohlhabend, wenn er zwei Elefanten besitzt, mit denen wir in den Industrieländern nicht viel anfangen können. Im Gegenzug wüsste er mit einer Million Dollar-Scheinen vermutlich nichts anderes anzufangen, als damit zum Schutz vor Regen sein Hüttendach abzudichten.

Dies mag eher ein amüsantes Beispiel sein, zeigt aber deutlich die verschiedenen Stellenwerte auf. Jemand, der bei uns lediglich die Hälfte eines durchschnittlichen Monatseinkommens besitzt, gilt gewiss nicht als reich und wird auf dieser Grundlage nur wenig Selbstwertgefühl entwickeln können. In sogenannten Entwicklungsländern aber ist man zur Zeit mit diesem Gegenwert mehrfacher Millionär und wird entsprechend angesehen und geachtet.

In jedem Fall müssen wir lernen, richtig mit dieser Energie, dem Geld, umzugehen. Da wir durch die verschiedenen Transaktionsmöglichkeiten den Fluss des Geldes nicht mehr richtig spüren, kann es vorkommen, dass wir mehr ausgeben, als wir haben. Auch dies ist im Widerspruch zum natürlichen Fliessen und hat viele bereits ins Unglück gestürzt.

Damit der Fluss stark und regelmässig wird, müssen ‘Geben’ und ‘Empfangen’ in Harmonie sein. Doch oft wurde uns schon von klein auf beigebracht, dass es sich nicht gehört, etwas von Fremden anzunehmen. Will uns jemand etwas schenken, haben wir oftmals das Gefühl, einen Gegenwert erbringen zu müssen. Viele glauben sogar, sich dem Gebenden irgendwie ausgeliefert zu haben. Da man das Geschenk gut gebrauchen kann, wird es mit einem Unbehagen angenommen. Erst wenn diese Gefühle umprogrammiert sind und gleichsam der Rost vom Geldhahn entfernt ist, kann die Energie (wieder) frei und unbeschwert fliessen.

Lernen Sie also, mit Freude zu nehmen. Nicht weil Sie es brauchen, sondern weil es Ihnen geschenkt wird. Mit dem Bewusstsein, dass Sie sowieso immer genug haben, sind Sie nicht auf das, was Ihnen gegeben wird, angewiesen. Es werden keine Ängste von drohender Abhängigkeit mit dem Nehmen verbunden, und Sie können sich dem Energiefluss entspannt öffnen.

Fassen wir diesen Gedanken in einer Übung zusammen, die sich nicht nur auf Geschenke, sondern das Empfangen generell bezieht.

Übung
Jedes Mal, wenn Ihnen das Gehalt ausbezahlt wird, wenn Sie eine Provision erhalten, ein Kunde bezahlt oder Sie eingeladen werden, wenn Ihnen ein Geschenk überreicht wird und Sie Geld auf der Strasse finden, nehmen Sie es in voller Dankbarkeit an. Seien Sie sich über das Fliessen bewusst, und lehnen Sie nichts ab. Sagen Sie zu sich selbst: „Es ist das, was ich verdient habe. Ich freue mich, dessen würdig zu sein.“ 

Haben Sie dieses Training eine Weile lang regelmässig durchgeführt, halten Sie Ihre Erfahrungen schriftlich fest: 

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Wenn Ihnen also demnächst ein Bekannter einen fluoreszierenden Hut mit einem nackten Liebespaar schenkt, das sich bewegt wenn Sie gehen, denken Sie nicht: „Wird mir jetzt gleich übel oder später?“ sondern nehmen Sie ihn an. Machen Sie sich klar, dass nicht der Hut wichtig ist, sondern die Fähigkeit, Dinge anzunehmen, die Ihnen angeboten werden. Es ist Ihre Bestätigung, dass Sie es wert sind, Geschenke zu bekommen, und dass sie offen für ein „Empfangen“ sind. Es spricht ja nichts dagegen, dass Sie das Geschenk weiterverschenken... ;-)

Auf der anderen Seite haben viele von uns verlernt zu geben, ohne dafür einen Gegenwert zu verlangen. Ein kleines Geschenk an den Partner, damit die Liebe erhalten bleibt, ist zwar nie verkehrt, ebensowenig ein Weihnachtsgeld für die Angestellten, weil sie damit zu motivieren sind, oder die Pflichtübung des Versands von Geburtstagskarten. Aber wenn auf die Aktion eine Reaktion erwartet wird, ist es nicht bedingungslos. Wann haben Sie das letzte Mal etwas gegeben, das be-dingungslos war? Also einfach um des Gebens willen, aus einem Gefühl des Überflusses heraus, aus reiner Liebe? Notieren Sie es:

Datum: ________  Beschenkter: _______________  Geschenk: ____________

Erst in dem Moment, in dem wir dazu bereit sind, von der Materie unabhängig zu sein, wird das Geld ungehindert durch unser Leben strömen können. Denn alles Materielle auf dieser Welt ist eine blosse Leihgabe. Was von dem können wir nach dem irdischen Tod mitnehmen? Einzig und allein unsere Erfahrungen bleiben uns erhalten. Sobald wir also vom Geld loslassen können, wird es anfangen, grosszügig durch unser Leben zu strömen – und wir sind frei vom Götzen Mammon.

„Aller Besitz ist vom Schicksal geborgt.“
Seneca

Betrachten Sie das Ganze wie ein Spiel, indem Sie folgende Übungen durchführen. Doch führen Sie sie auch wirklich aus. Nur so verändert sich etwas in Ihrem Leben. Nur so erlangen Sie den inneren Reichtum, zu einem Bewusstsein von Wohlstand und Überfluss führt.

Übung
Jedesmal wenn Sie Geld ausgeben, sehen Sie die positive Seite davon: Freuen Sie sich darüber, Energie fliessen zu lassen. Sagen Sie zum Geld in Gedanken: „Es war schön, dass du durch mein Leben gezogen bist. Ich freue mich darauf, dich und deinesgleichen bald erneut zu begegnen.“ Damit Sie immer daran denken, können Sie eine Notiz mit dem Wortlaut „Harmonie in Geld“ o.ä. in Ihre Brieftasche stecken.

Notieren Sie, wie sich diese Übung nach zwei Monaten auf Ihre Beziehung zum Geld ausgewirkt hat:

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Nachdem Sie dieses „Energiehahn-Entrostungs-Training“ durchgeführt und ver­innerlicht haben, gilt es das Armutsbewusstsein (das Gefühl, nie genug zu haben oder zu viel geben zu müssen) in ein Überflussbewusstsein umzuwandeln. Sie werden erstaunt sein über den Wandel beim Öffnen des Energiehahns. Mit nur um 10% vermehrter Öffnung fliesst hundertmal mehr Energie! Plötzlich erschliessen sich neue Quellen, oder eine längst versiegt geglaubte beginnt erneut zu sprudeln.

Übung
Beginnen Sie jetzt, freiwillig und mit Freude immer etwas mehr zu geben, als verlangt wird. Das bedeutet nicht, dass Sie für ein Mittagessen gleich das Doppelte bezahlen brauchen. Lassen Sie es mit 10% gut sein.

"Geldregen"Weiter hat sich folgendes Training bewährt: Wählen Sie aus dem Telefonbuch ein paar Personen aus, die Sie nicht kennen, und senden Sie diesen ohne Absender und Adressangabe einen Geldschein. Wählen Sie jede Woche intuitiv andere Personen aus, denen Sie Geldscheine zustellen.


Was für ein Gefühl breitet sich bei Ihnen aus, wenn Sie an diese Aufgabe denken? Schreiben Sie es auf.

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Wir empfehlen Ihnen, diese Übung tatsächlich erst einmal auszuprobieren, und dann regelmässig durchzuführen. Vertrauen Sie darauf, dass es keinen Zufall gibt und die richtigen Personen das Geld bekommen, also diejenigen, die es auch tatsächlich verdienen. Sie helfen damit anderen auch das „Empfangen“ zu üben. (Einige der Beschenkten befürchten vielleicht einen Folgebrief zu erhalten, der Anforderungen stellt. Wie überrascht werden diese dann sein, wenn dies nicht der Fall ist!) – Halten Sie Ihre Erfahrungen und Emotionen nochmals schriftlich fest: 

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Durch dieses Training werden Sie eine neue Einstellung zum Geld erhalten. Sie werden ein Gefühl des Überflusses in sich erzeugen können, das Ihnen zu noch mehr Überfluss verhelfen wird. Dieses Gefühl, dieser Glaube kann Ihr Leben verändern.

Er sprach aber zu ihr: Dein Glaube hat dich errettet; gehe hin in Frieden.
Bibelstelle: Lukas 7,50

Lassen Sie uns den Unterschied von Armuts- und Überflussbewusstsein nochmals anhand von ein paar Beispielen verdeutlichen. Kreuzen Sie an, welcher Kategorie das Beispiel zuzuordnen ist.

1. 
Ein Unternehmer freut sich darüber, dass er aufgrund des doppelten Umsatzes, mehr Steuern zu bezahlen hat.

          O  Überflussbewusstsein                    O  Armutsbewusstsein

2. 
Ein Schweizer Bürger hat im Lotto über eine Million Franken gewonnen. Davon kassiert der Staat gut ein Drittel an Steuern. Der Gewinner klagt nun überall, dass er über 300.000 Franken Steuern bezahlen musste.

          O  Überflussbewusstsein                    O  Armutsbewusstsein

3. 
Eine Statistik aus den achtziger Jahren zeigt auf, dass es in den USA sechs Millionen Arbeitslose gegenüber 99 Millionen Erwerbstätigen gibt, die durch-schnittlich 20’000 Dollar verdienen. Diese sechs Millionen müssen von der arbeitenden Bevölkerung durchgefüttert werden.

          O  Überflussbewusstsein                    O  Armutsbewusstsein

4. 
Eine weitere Statistik besagt, dass es in den USA über eine Million Millionäre gibt. Hinzu kommt, dass auf jeden erwerbsfähigen arbeitslosen Amerikaner mehr als ein ‘Ami’ kommt, der im Überfluss lebt und tatsächlich mehr als das Doppelte des nationalen Durchschnitts verdient. Diesen Massstab kann man auf fast alle westlichen Demokratien anwenden. 

          O  Überflussbewusstsein                    O  Armutsbewusstsein

5. 
Ein Liebhaber kulinarischer Speisen beschwert sich darüber, dass im Hilton Hotel für das gleiche Geld weniger geboten wird, als beim Gasthof Adler nebenan.

          O  Überflussbewusstsein                    O  Armutsbewusstsein

6. 
Ein anderer Unternehmer hat bei jeder Unterschrift, die er leisten muss, das beengende Gefühl, übervorteilt zu werden.

          O  Überflussbewusstsein                    O  Armutsbewusstsein

7. 
Ein Reisender gönnt sich mit seinem letzten Geld ein Luxushotel der ersten Klasse und geniesst den feinen Service.

          O  Überflussbewusstsein                    O  Armutsbewusstsein

8. 
Ein Geschäftsmann ist sich seiner Leistung bewusst und gibt keinen Rabatt dafür.

          O  Überflussbewusstsein                    O  Armutsbewusstsein

9. 
Ich nehme gerne, was mir gegeben wird.

          O  Überflussbewusstsein                    O  Armutsbewusstsein
 

Diese Beispiele sind eigentlich recht einfach zuzuordnen. Doch wenn wir selbst in einer dieser Situationen stecken würden, sähe plötzlich alles ganz anders aus. Trotzdem hier noch der Überblick der korrekten Zuordnungen (A=Armutsbewusst-sein, U=Überflussbewusstsein):
1U / 2A / 3A / 4U / 5A / 6A / 7U / 8U / 9U.

„Unsere Welt ist Fülle. Es gibt zu viele Lebensmittel, zu viel Geld und zu viele Ressourcen. Würde der gesamte Reichtum der Erde unter all seinen Bewohnern gleichmässig aufgeteilt werden, so wäre jeder Mann, jede Frau und jedes Kind ein Millionär. Und doch erleben wir Mangel. Warum? Weil nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Menschen frei ist von negativen Gefühlen für Geld, und noch weniger haben die Sicherheit in ihrem Herzen, die sagt: ‘Ich bin immer zur rechten Zeit am rechten Ort, Fülle ist für mich einfach und natürlich, alle meine Bedürfnisse werden ständig befriedigt’.“
Stuart  Wilde

Setzen Sie jetzt einen Meilenstein in Ihrem Leben, und entscheiden Sie sich zu einem Überflussbewusstsein. Niemand kann dabei zu Schaden kommen. Für alle ist genug da! Sie nutzen damit die Möglichkeit geistiger Arbeit an sich selbst und  fangen an, sich selbst „umzuprogrammieren“.

Sie selbst schaffen sich die Basis zu materieller Unabhängigkeit. Voraussetzung ist jedoch immer der innere Reichtum, das Gefühl der Fülle und des Überflusses. Erarbeiten Sie sich dieses Bewusstsein mit Geduld und Ausdauer. Denn es verhält sich damit ähnlich wie mit dem Säen. Es braucht seine Zeit, bis die Saat zu spriessen beginnt, aufgeht und Sie das Ergebnis schliesslich ernten können. Doch ohne Saat keine Ernte.

„Schenkens Lohn ist wie die Saat, die aufgeht: Reiche Ernte naht, wenn reichlich ausgestreut man hat.“
Walther von der Vogelweide